Familie ist wie eine Flickendecke
Ein junges Paar mit einer Autopanne, eine spontane Hilfsaktion und ein Augustwochenende, an dem bei der Familie Wortmann einiges in Bewegung kommt. Als Sigrid von etwas aus ihrer Vergangenheit erzählt, bekommt besonders ihre Tochter Mona eine ganz andere Sicht auf die eigene Familiengeschichte.
Was mir an dem Roman gefallen hat, ist der Blick auf die einzelnen Familienmitglieder. Die Geschichte wechselt zwischen verschiedenen Personen und Generationen und zeigt dadurch sehr schön, wie unterschiedlich man dieselbe Familie und ihre Beziehungen erleben kann. Gerade die Frauenfiguren fand ich interessant, weil jede ihre eigene Geschichte und ihren ganz eigenen Blick auf die Dinge hat.
Birgit Bachmann erzählt ruhig, aber keineswegs langweilig. Vieles entwickelt sich erst nach und nach und manche Zusammenhänge erschließen sich erst später. Genau das hat mich bei der Geschichte gehalten.
Mir hat „Ein Samstag im August“ sehr gut gefallen. Ich mochte die Atmosphäre, die Figuren und besonders die Art, wie sich die einzelnen Geschichten miteinander verbinden. Dazu liest es sich flüssig und angenehm. Für mich eine richtig gute Lektüre.
Sehr empfehlenswert!
Der Roman ist 2026 bei im btb Verlag der Penguin Random House Gruppe erschienen und hat 256 Seiten.
www.penguin.de/birgit-bachmann/ein-samstag-im-august

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